Exklusives Interview mit DK Yoo

Nach einigen Wochen Arbeit darf ich dir nun stolz meine Übersetzung des Interviews mit DK Yoo vorstellen!

In diesem Interview erzählt DK Yoo über:

  • Seine Person und seinen Alltag.
  • Seine Anfänge und den Werdegang.
  • Seine derzeitige Praxis (wie und wo er unterrichtet).
  • Das von ihm entwickelte Warfare Combat System (WCS).
  • Die Inhalte (Bewegung, effektive Nutzung der Energie usw.).
  • Meditation und seine Bücher.
  • Und beantwortet einige philosophische Fragen

Notizen/Kommentare

Ich fand das Interview aus vielen Gründen interessant und habe deshalb, und auch im Zusammenhang mit meiner Übersetzung, einige Anmerkungen für dich aufgeschrieben:

  • Die Übersetzung einer Übersetzung gibt im Prinzip nicht alles wieder, was der Interviewte gesagt haben könnte. Daher sollte man immer mit detaillierteren und tiefsinnigeren Aussagen rechnen als das, was man bekommt.
  • Ich hatte beim Übersetzen Wiederholungen in der Fragestellung abgekürzt, Parasitenwörter entfernt, und einige Sätze besser formuliert, ohne dabei den Sinn zu verfälschen. Nur für den Fall, dass du dich wunderst, warum der Text sich bei einigen langen Sätzen nicht ändert. Das ist kein Fehler.
  • Das Interview wurde in Südkorea geführt, wenn also die Rede vom „Ausland“ ist, ist damit alles außerhalb Südkoreas gemeint.
  • Als Sportstudent bekommt man schon zu Beginn den Unterschied zwischen Sport und Bewegung vermittelt: Sport ist so ziemlich alles, worauf man wetten könnte. Der Wettkampf ist also Schwerpunkt des Sports. Bewegung hingegen kann alles sein, was mit Körperbewegung zu tun hat, aber den Wettkampf nicht unbedingt mit einbezieht. Da DK Yoo nie selber an Wettkämpfen teilgenommen hatte und dies auch nicht vor hat, gehe ich davon aus, dass mit Sport in diesem Interview tatsächlich Bewegung gemeint war. Das sollte hervorgehoben werden, um Missverständnisse in der Semantik zu vermeiden.
  • Mit Hauptmuskeln sind die großen Muskeln des Körpers gemeint.
  • Das von DK Yoo angesprochene „Spüren der Energie“ durch Meditation ähnelt dem, was Peter Ralston als Achtsamkeitsenergie beschreibt. Gemeint ist wahrscheinlich die bewusste Wahrnehmung des Gefühls einer jeden Körperstelle. Dies wird auch in der Vipassana-Meditation gelehrt.
  • Aus dem Gesagten und auch aus anderen Videos mit DK Yoo wird immer wieder ersichtlich, dass es egal ist welche Kampfart man ausübt: Im Kern geht es immer um Bewegung und die Arbeit mit dem menschlichen Körper. Jede Kampfart ist an sich eingeschränkt und man ist erst dann einigermaßen gut aufgehoben, wenn man über die Grenzen der eigenen Kampfart und Vorstellungen hinaus blickt und sich traut altes zu hinterfragen, etwas neues auszuprobieren und alles Gelernte miteinander zu verbinden. Das ist übrigens auch eine der Hauptaussagen meines Blogs.
  • Er hatte nie an Wettkämpfen teilgenommen, nicht weil er Angst vor dem Ring hat, sondern weil es für ihn nicht interessant ist. Diejenigen, die ihn zuerst im Ring sehen müssen, um von seinen Fähigkeiten überzeugt zu sein, wären eh die falsche Klientel für seine Lehre. Diejenigen, den der Wettkampf egal ist und die die Notwendigkeit seines Trainings auch ohne dieser Show verstehen, werden auch so zu ihm kommen. Ich halte das für eine gute Einstellung. Nicht alles lässt sich durch Wettkampf beweisen, denn das Training ist nicht immer auf den Wettkampf ausgerichtet.
  • Ich werde auf jeden Fall seine Bücher kaufen, sobald sie übersetzt sind. 🙂


Das Interview wurde mit Genehmigung der Urhebers Vladimir Park übersetzt und hochgeladen.

Danke, dass du den Artikel zu Ende gelesen hast!

Wenn du noch mehr Zusatz- und Hintergrundinfo möchtest, dann trage dich hier mit deiner E-Mail ein.

Deine Daten sind bei mir sicher und werden nicht an Dritte weitergegeben. Niemand mag Spam!

Ein Kommentar, sei der nächste!

  1. Hallo,
    ich finde DK Yoo absolut Spitze , Bodenständig und nicht überheblich.
    Er erscheint sehr vernünftig zu sein und vollkommen.
    Ich schaue mir alle seine Videos an und da ich Koreaner und Chinesen an sich sehr gut leiden mag und Sie auch sehr Interessant finde , aus dem Grund da ich (Taekwondo erlernt habe von einem Koreanischen Meister Myang Ko Cho 6.Dan Träger) ist schon etwas her , fand ich diese Leute so Interessant weil sie so eine Ruhe in sich haben die wir Deutschen leider nicht haben auch Türken haben diese Ruhe nicht oder auch andere Kulturen , die Asiaten schon.
    Auch die Schnelligkeit von DK YOO ist bemerkenswert auch die KRaft die dahinter steckt.
    Er hat ganz recht , man muss nicht beweisen was man kann , man weiss immer selber was man kann und wenn man zu sich selbst ehrlich ist (was schwer ist)nicht jeder kann es , dann kann man alles erreichen und muss nichts beweisen. Man sollte ehrlich zu sich selbst sein und nur zu sich man muss nichts beweisen.
    Mach weiter so DK YOO und bleibt alle Gesund.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.